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Kuchenränder ist die Geschichte eines Mädchens, das im real existierenden Sozialismus aufwuchs. Nichts ist so, wie es sein sollte, auch wenn es zunächst den Anschein hat. So wie die Ränder vom süßen Kuchen beim Bäcker, so erhascht die Autorin eine ganze Kindheit lang immer nur den Rand von allem, was eine schöne Kindheit ausmachen sollte.
Die Geschichte ist wahr, so wahr wie sich die Autorin erinnert, was sie erlebte, fühlte, dachte. Vor einigen Jahren bereits geschrieben, hat sie es bis heute nicht fertig gebracht, weiter zu schreiben. Ganz sicher wird diese Webseite hier, diese Veröffentlichung der Antrieb sein zum weiter Schreiben, weiter zurück erinnern, um aufzuarbeiten und zu erzählen, was unglaublich scheint.
Denn es ist nicht nur die Geschichte eines einzigen Mädchens, es ist die Geschichte tausender Kinder,die in der ehemaligen DDR in einem der zahlreichen Kinderheime leben mussten. |
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Kapitel 1 vollständig und mit den zugehörigen Auszügen aus den Akten des Jugendamtes
Kapitel 2 die komplette Anfangspassage dieses Kapitels mit den zugehörigen Auszügen aus den Jugendamtsakten
Kapitel 3 die komplette Anfangspassage dieses Kapitels, zugehörigen Auszüge aus den Jugendamtsakten zu diesen Jahren gibt es leider keine, die sind angeblich nicht mehr vorhanden
Das nächste Kapitel gibt es in den nächsten Wochen auszugsweise auch wieder, dann auch mit den zugehörigen Aktentexten.
Informationen über den derzeitigen Stand:
Im letzten Jahr habe ich es endlich geschafft, meine Akten vom damals zuständigen Jugendamt in Pirna zu bekommen. An dieser Stelle ganz vielen lieben Dank für die Hilfe, das große Entgegenkommen und die unproblematische Vorgehensweise an die Damen vom Jugendamt Pirna.
Für mich war es einfach wichtig, diese Akten zu kennen, um mir ganz sicher zu sein, dass meine eigenen Erinnerungen, u.a. auch was zeitliche Abläufe angeht, richtig sind. Diese Akten haben mich bestätigt, und sie haben mir auch Neues eröffnet. Dinge, die sich im Hintergrund taten, von denen ich nichts wissen konnte. Interessant ist dabei zu vergleichen, wie sich die Sicht der damals Erwachsenen von meiner eigenen unterschied. Darum arbeite ich momentan daran, in den ersten 3 fertigen Kapiteln zum Teil entsprechende Auszüge aus den Akten ein zu fügen.
Wichtig: Bis auf meinen eigenen Namen habe ich alle anderen Namen verändert. Ähnlichkeiten sind also rein zufällig. Es liegt nicht in meiner Absicht, andere Menschen zu verletzen. Ich möchte einfach nur das schreiben, was ich erlebt habe.
Was die Auszüge aus den entsprechenden Akten angeht so hab ich die Originale abgeschrieben. Selbstverständlich stehen mir die Original-Unterlagen zur Verfügung und können im Zweifel eingesehen werden.
Es geht auch mit der gesamten Geschichte weiter,
aber bitte habt ein wenig Geduld! Ich habe im letzten Frühjahr die Akten von der Staatssicherheit angefordert, warte da allerdings noch. Ich hoffe, es hat nun die längste Zeit gedauert.
Außerdem hat sich politisch in der Zwischenzeit einiges getan. So kann ich als ehemaliges Heimkind z.B. Rehabilitation beantragen. Für Heimeinweisungen, die nicht rechtens warten, und auch für für einen unberechtigten Gefängnisaufenthalt. Diese Dinge kosten sehr viel Kraft, aber auch hier habe ich beschlossen, etwas zu tun.
Um die aktuellen Fortschritte zu diesem Projekt allen Interessierten bekannt zu machen, auch wenn es nichts Neues in meiner Geschichte zu lesen gibt, habe ich Twitter installiert und auf dieser Seite (links) kann jeder, den es interessiert, lesen, was sich gerade so tut.
Auch wird die Website in den nächsten Tagen ein neues Gesicht bekommen, die Grafik wird von einer lieben Freundin nach meinen Vorstellungen gefertigt. Ja, und wenn das alles soweit ist, dann werde ich auch endlich den Mut finden, den Verlag zu bitten, diese Seite bei Google und den anderen Suchmaschinen anzumelden. Damit mehr Menschen die Möglichkeit haben, davon zu erfahren, wie es war, damals, in der DDR im Kinderheim.
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Über Ihre Meinung zu diesem Projekt freuen wir uns sehr. Wenn Sie eine Emailadresse eingeben , dann kann Ihnen die Autorin antworten.
Es wäre schön, wenn auch hier, wie überall im Leben, die mindeste Form von Höflichkeit gewahrt bleibt. Danke schön.
Gisela Richter (Mädchenname) schrieb am 16.05.2012 um 22.50:
Hallo Andrea, auch ich bin eine ehemalige Cottaerin, habe mit meinen Eltern und Schwester(auch 7 Jahre jünger) gegenüber der Feuerwehr (an der ehemaligen Schmiede)von 1951 bis 1967 gewohnt. Auf Deine Seite bin ich über eine Klassenkameradin gekommen. Ich war gerührt und zugleich beeindruckt,dass Du Dich so öffnen konntest. Durch Deine Geschichte, interessant und doch irgendwo traurig, hab ich mich ebenfalls wieder in meine Zeit in Cotta zurückversetzt gefühlt. Auch dort, wo Deine Mutti Euern Garten angelegt hat, hatten wir auch einen. Ich hab meine Kindheit nochmal richtig vor mir gesehen. In die Cottaer Schule bin ich von der 1. bis zur 8. Klasse gegangen, dann ebenfalls in Pirna.
An Deine Schwester Monika kann ich mich noch recht gut erinnern.
Wo Ihr gewohnt habt, wusste ich auch noch. Nur eins ist mir ein wenig unklar, Du schreibst von einem Pionierhaus auf dem Sonnenstein, ich kannte nur das, eine große Villa, an der Gottleubabrücke in Pirna. Bin eben noch dabei das 2. und 3. Kapitel zu lesen.
Ich hoffe und wünsche Dir, dass Du das Erlebte noch vollständig aufarbeiten kannst.
Alles Gute für Dich und
Deine Familie auch für Deine Schwester Monika
Gisela
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Siegmar Schmidt schrieb am 08.05.2012 um 16.09:
Interessante Geschichte,kannten Sie die Familie Meta und Elsbeth Schöne aus Cotta? Die Tochter von Elasbeth Schöne ist meine Ehefrau.
viele Grüße
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Michaela schrieb am 28.12.2011 um 12.00:
ich finde deine geschichte sehr gut und traurig auch ich im heim groß geworden lebte in königstein mein heim war kurort gohrisch danach preetsch an der elbe dann sztehla und torgau,bin 1963 in prina geboren und seid 1972 in kinderheimen gewessen möchte gern meine akte anfordern vieleicht kannst du mir ja helfen,wünschedir einen guten rutsch ins jahr 2012 und alles gute liebe grüße michi
Michaela-Muehlenbeck@t-online.de
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AdelheidSchusterScholzCottaA schrieb am 19.03.2011 um 17.26:
Hallo Andrea,
durch meinen Bruder Helfreid Scholz, bin ich auf Deine Seite gekommen.
Ich kenne Deine Eltern Deine Schwester und Dich auch.
Ich kann mich noch an diese Zeit erinnern. Wie offen Du über Dein Leben schreibst, ist Dir hoch anzurechnen. Ich habe das 1. Kapitel gelesen. Ich konnte garnicht wieder aufhören, bis ich es durch hatte.
Es muss für Euch eine schlimme Zeit gewesen sein?
Alles ist ja damals nicht an Licht gekommen, es gab ja nur immer viele Grüchte.
In Deinen 1. Kapitel habe ich alles vor Augen gesehen, wie es damals in Cotta gewesen ist. Man kann sich so richtig hinein versetzen.
Es werden auch mache Erinnerungen wach.
Mal kurz was zu mir, bin verheiratet habe 4 Kinder und 9 Enkel.
Ich habe damals vor der LPG gewohnt.
Mich wirst Du bestimmt nicht kennen, denn ich bin 59 Jahre alt, vielleicht Deine Schwester.
Nun habe ich mal eine Frage, mit wemm bist Du in die Schule gegangen?
Wo wohnst Du und Deine Schwester? Ich wohne seit 31 Jahren in Dresden.
So das solls erst mal für heute sein.
Adelheid
Alles Gute für Dich und Deine Familie
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